Die sogenannten Entwicklungsländer werden oftmals als dritte Welt Länder bezeichnet. Dabei ist nicht jedem klar, was ein Entwicklungsland zu einem Entwicklungsland macht. Verschiedene Faktoren sind ausschlaggebend um Entwicklungsländer von sogenannten entwickelten Ländern zu unterscheiden: unter anderem die Kindersterblichkeit, die Lebenserwartung, die medizinische Versorgung, die tägliche Kalorienzufuhr, die Alphabestierungsrate und das pro Kopf Einkommen. Auch fehlt es hier ann finanziellen Mitteln. Die Länder sind oft so arm, das ein Umschuldungskredit hier fraglich ist. Der Begriff dritte Welt steht in Abgrenzung zu den Begriffen zweite Welt und erste Welt. Die erste Welt unterscheidet sich von Entwicklungsländern in der Form, dass Sie für all die genannten Faktoren gute Werte aufweisen kann. Ein Entwicklungsland kann jedoch auch durchaus zur zweiten Welt gehören. Die dritte Welt meint heute meist die ärmsten der armen Länder, viele davon in Afrika.

Ein Entwicklungsland kann sich durch politische Reformen und viele Anstrengungen entwickeln und nicht mehr als dritte Welt Land bezeichnet werden. Ein Beispiel von vielen Entwicklungsländern, denen dieser Sprung geglückt ist, ist das vormalige Entwicklungsland Indien. Indien hat ein rasantes Wirtschaftswachstum vorzuweisen und versucht durch politische Reformen auch die armen Teile der Bevölkerung an der Entwicklung teilhaben zu lassen. Je nach Perspektive gilt jedoch auch Indien heute noch als Entwicklungsland. Viele Menschen leben in bitterer Armut und die Schere zwischen armen und reichen Menschen weitet sich aus.
